Auf dem typischen Neuseeland-Reiseplan kommt nach Nelson der obligatorische Abstecher in den Abel Tasman National Park mit seinen Paradies-Stränden. Nach Abwägen der Optionen, der verfügbaren Reisezeit und Berücksichtigung der Traumstrände, die wir bereits in Samoa gesehen hatten, haben wir uns jedoch auf direktem Weg die rauhe Westküste entlang in den zentralen Süden der Südinsel begeben.
Entlang des Weges, der größtenteils aus Kilometer fressen bestand, sind wir bei der Buller Gorge über die längste Hängebrücke Neuseelands gelaufen (muss man nicht gemacht haben), haben uns mal wieder die Punakaiki Pancake Rocks angeschaut (die Jungs haben gerade einen neuen Parkplatz gebaut, den es vor ein paar Monaten noch nicht gab, da spürt man direkt die aufkommende Touri-Saison), bewunderten den Sonnenuntergang in Hokitika (der entlang der Westküse generell sehr schön zu bewundern ist, je mehr Wolken, desto besser) und sind zum Terminal des Fox Glaciers gelaufen (auf dem guten Teil waren wir ja bereits; weder obendrauf- noch davorstehen war sonderlich berauschend).
Für Indoor-Eisklettern in Franz Josef hatten wir weder Zeit noch Geld, warteten doch noch allerlei andere geldfressende Aktivitäten in Wanaka und Queenstown auf uns. Dazu demnächst mehr.
Alle Bilder finden sich hier.
Mittwoch, 12. Dezember 2007
NZ-Rundreise: Westküste
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3 Kommentare:
Wie macht man das nochmal; erst das Kompliment und dann die Kritik?
Also, ich bin begeistert, dass ich jetzt fast jedesmal, wenn ich auf euren Blog gehe was zu lesen habe! Aber den Bericht ueber die Westkuest muesst ihr jawohl nochmal verfassen. Die Westkueste ist so verdammt schoen und euer Bericht klingt etwas negativ. Ausserdem verstehe ich auch nicht, was ihr beim Fox falsch gemacht habt - fuer mich war das eines meiner NZ-Highlights... (die Abel Tasman-Sache kann ich verstehen, momentan macht es vermutlich seinem zweiten Namen: German Autobahn eh alle Ehre). Also, schoen weiter so fleissig schreiben, aber bitte mit etwas mehr Begeisterung :-)
Hey Hannah, danke fuer den Kommentar, dank dem haben wir jetzt ja beide Meinungs-Seiten zur Westkueste abgedeckt (wie war das laut dem Matai nochmal, "There are always two sides in life") =).
Begeisterung kommt noch genug, keine Angst.
Der Bericht war einfach etwas zu kurz gehalten.
Von der Rauheit der Westkueste mit ihren supertollen Sonnenuntergaengen, den Bergen, Gletschern und Regenwaeldern sind wir schon begeistert.
Die Halbtagestour auf den Gletscher damals war fuer uns halt nicht so beeindruckend gewesen, zumal es wirklich non-stop gegossen hat. Und nur in einiger Entfernung vor dem Gletscher stehen, aendert diesen Eindruck natuerlich nicht. :)
Da wir aber auch noch von anderen gehoert haben, dass die Ganztagestour toll war, waere diese fuer zukuenftige Besucher gegenueber der Halbtagestour definitiv zu bevorzugen. Da man dann weiter oben auf den Gletscher kommt, ist das Erlebnis anscheinend viel beindruckender.
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