Hier nun also Teil 2 der Food-Review. Was ich nur gerade festgestellt habe, ist die Tatsache, dass man sich ja normalerweise von nicht gut schmeckendem Essen fernhält, ich also aktuell überhaupt nichts übel schmeckendes auf Lager hab. Muss mal bei Gelegenheit das Bratwurst-Sortiment im Supermarkt ablichten, das wäre der nächstbeste Kandidat für Essen, welches seinen Namen nicht verdient.
Damit ich dem Titel getreu bleiben kann, gibts am Ende des Artikel trotzdem noch was Unleckeres für alle tapferen Mitleser: Einen Schnappschuss aus unserer Dusche. Das gute Teil wurde aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie geputzt, was hier aber keinen wirklich stört. Ich selbst dusche fast nur im Ruderclub oder Fitnessstudio, daher ist mir das ziemlich schnuppe. Und selbst wenns anders wäre, bei den Wohn-Standards hier gewöhnt man sich an sowas recht schnell.
Aber nun zum leckeren Teil. Essentielle Frühstückszutaten.
Standard-Bestandteil ist bei mir mittlerweile Weet-Bix, das sind getrocknete Getreidebrocken, die man schön in Milch auflösen kann. Sind recht geschmacksneutral, daher macht sich dazu geschnittenes Obst in allen Varianten ganz gut. Anfänglich hatten mir die Dinger nicht so geschmeckt, aber mittlerweile gibts die fast jeden Tag. Sind schnell hergerichtet, nährhaft und sättigend. Gibts im Kilo-Pack für umgerechnet € 2,50 und der Pack hält nen paar Wochen, die Teile sind also zudem noch überaus günstig.
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Etwas teurer kommt da der Iron Man Food von Kellogg, Kellogg's Nutri-Grain. Den gibts dann alle Nase lang mal zur Abwechslung und um den Körper zu stählen ;) "The power to burn-off even the toughest opposition", "You only get out what you put in". Ach, da fühlt man sich beim Frühstücken ja schon wie Superman. Hehe.
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Ansonsten öfter auch mal "Brot". Brot in Anführungszeichen, weil Brot hier nicht das gleiche bedeutet wie Brot in Deutschland. Wir würden das als Toast oder umgangssprachlich Doddel-Brot bezeichnen. Gibts in der Standard-Variante
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oder etwas gesünder
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Die beiden Varianten kosten dann pro Pack so um die € 2. Richtig billiges Sandwich-Brot gibts pro Pack schon für umgerechnet € 0,50. Das Brot lagern wir hier im Kühlschrank. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen schimmelt das sonst schon nach nen paar Tagen. Im Kühlschrank hält sichs für mindestens 2 Wochen. Meine US-Flatmates machen das in den USA auch so.
Als Belag kommt Ähnliches wie zuhaus aufs Brot. Wurst und Käse gibts halt nicht in der Vielfalt wie bei uns. Bzgl. Wurst gabs im ersten Beitrag mit Luncheon ja schon nen Exempel, Käse gibts entweder Industrie-Scheibletten-Käse oder Käse im 300g/400g/500g/1kg Block zum Selberschneiden in 5 Standardsorten. Richtig guten, abgepackten Aufschnittkäse habe ich noch keinen entdeckt, muss bei Gelegenheit mal die Frischwarentheke abklappern.
Süchtig bin ich mittlerweile nach Peanut-Butter. Der war ich in Deutschland zwar schon nicht abgeneigt, aber hier gibts eine derartige Sortenvielfalt. Mhhhhhhhhhhh. Favorit: Extra Crunchy mit schönen Erdnuss-Splittern drin. Das ganze dann getopt mit einer dünnen Schicht Marmelade und fertig ist der Dessert-Teil des Frühstücks. Und wer jetzt sagt "Urghsss, Peanut-Butter ..." dem sei erzählt, was mein Flatmate Billy gerne als Zwischenmahlzeit ist. Eine Banane, Stück für Stück abgebissen, jedoch vorher immer die Bananenspitze schön mit Peanut-Butter bestrichen.
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Zum Trinken beim Frühstück gibts Milch, entweder pur oder mit Milo (Geschmack geht in Richtung Kaba), in beiden Fällen warm aus der Mikrowelle. Milch, wie auch sonstige Getränke gibts vorwiegend in größeren Kanistern als bei uns. Es gibt zwar auch 1 Liter Behälter, wenn man aber mal in die anderen Einkaufswagen schaut, werden überwiegend 3 oder 2 Liter Behälter gekauft. Ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man beide Hände braucht, um sich den Saft ausm 3 Liter Kanister einzuschenken.
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Von lecker zu unlecker. Hier das Bild aus der Dusche für Unerschrockene.
