Montag, 30. April 2007

Lecker / Nicht lecker - Teil 2

Hier nun also Teil 2 der Food-Review. Was ich nur gerade festgestellt habe, ist die Tatsache, dass man sich ja normalerweise von nicht gut schmeckendem Essen fernhält, ich also aktuell überhaupt nichts übel schmeckendes auf Lager hab. Muss mal bei Gelegenheit das Bratwurst-Sortiment im Supermarkt ablichten, das wäre der nächstbeste Kandidat für Essen, welches seinen Namen nicht verdient.

Damit ich dem Titel getreu bleiben kann, gibts am Ende des Artikel trotzdem noch was Unleckeres für alle tapferen Mitleser: Einen Schnappschuss aus unserer Dusche. Das gute Teil wurde aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie geputzt, was hier aber keinen wirklich stört. Ich selbst dusche fast nur im Ruderclub oder Fitnessstudio, daher ist mir das ziemlich schnuppe. Und selbst wenns anders wäre, bei den Wohn-Standards hier gewöhnt man sich an sowas recht schnell.

Aber nun zum leckeren Teil. Essentielle Frühstückszutaten.

Standard-Bestandteil ist bei mir mittlerweile Weet-Bix, das sind getrocknete Getreidebrocken, die man schön in Milch auflösen kann. Sind recht geschmacksneutral, daher macht sich dazu geschnittenes Obst in allen Varianten ganz gut. Anfänglich hatten mir die Dinger nicht so geschmeckt, aber mittlerweile gibts die fast jeden Tag. Sind schnell hergerichtet, nährhaft und sättigend. Gibts im Kilo-Pack für umgerechnet € 2,50 und der Pack hält nen paar Wochen, die Teile sind also zudem noch überaus günstig.

Von 2007-nz-duned...


Etwas teurer kommt da der Iron Man Food von Kellogg, Kellogg's Nutri-Grain. Den gibts dann alle Nase lang mal zur Abwechslung und um den Körper zu stählen ;) "The power to burn-off even the toughest opposition", "You only get out what you put in". Ach, da fühlt man sich beim Frühstücken ja schon wie Superman. Hehe.

Von 2007-nz-duned...


Ansonsten öfter auch mal "Brot". Brot in Anführungszeichen, weil Brot hier nicht das gleiche bedeutet wie Brot in Deutschland. Wir würden das als Toast oder umgangssprachlich Doddel-Brot bezeichnen. Gibts in der Standard-Variante

Von 2007-nz-duned...


oder etwas gesünder

Von 2007-nz-duned...


Die beiden Varianten kosten dann pro Pack so um die € 2. Richtig billiges Sandwich-Brot gibts pro Pack schon für umgerechnet € 0,50. Das Brot lagern wir hier im Kühlschrank. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen schimmelt das sonst schon nach nen paar Tagen. Im Kühlschrank hält sichs für mindestens 2 Wochen. Meine US-Flatmates machen das in den USA auch so.

Als Belag kommt Ähnliches wie zuhaus aufs Brot. Wurst und Käse gibts halt nicht in der Vielfalt wie bei uns. Bzgl. Wurst gabs im ersten Beitrag mit Luncheon ja schon nen Exempel, Käse gibts entweder Industrie-Scheibletten-Käse oder Käse im 300g/400g/500g/1kg Block zum Selberschneiden in 5 Standardsorten. Richtig guten, abgepackten Aufschnittkäse habe ich noch keinen entdeckt, muss bei Gelegenheit mal die Frischwarentheke abklappern.

Süchtig bin ich mittlerweile nach Peanut-Butter. Der war ich in Deutschland zwar schon nicht abgeneigt, aber hier gibts eine derartige Sortenvielfalt. Mhhhhhhhhhhh. Favorit: Extra Crunchy mit schönen Erdnuss-Splittern drin. Das ganze dann getopt mit einer dünnen Schicht Marmelade und fertig ist der Dessert-Teil des Frühstücks. Und wer jetzt sagt "Urghsss, Peanut-Butter ..." dem sei erzählt, was mein Flatmate Billy gerne als Zwischenmahlzeit ist. Eine Banane, Stück für Stück abgebissen, jedoch vorher immer die Bananenspitze schön mit Peanut-Butter bestrichen.

Von 2007-nz-duned...


Zum Trinken beim Frühstück gibts Milch, entweder pur oder mit Milo (Geschmack geht in Richtung Kaba), in beiden Fällen warm aus der Mikrowelle. Milch, wie auch sonstige Getränke gibts vorwiegend in größeren Kanistern als bei uns. Es gibt zwar auch 1 Liter Behälter, wenn man aber mal in die anderen Einkaufswagen schaut, werden überwiegend 3 oder 2 Liter Behälter gekauft. Ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man beide Hände braucht, um sich den Saft ausm 3 Liter Kanister einzuschenken.

Von 2007-nz-duned...


Von lecker zu unlecker. Hier das Bild aus der Dusche für Unerschrockene.

Sonntag, 22. April 2007

Lernen, Lernen, Lernen (aka Essays**10)

Die Woche war nicht sonderlich spannend. Seit der Rückkehr von den Uni-Games gibts einiges an Assignments aufzuholen und ich bin aktuell Dauergast in den diversen Libraries auf dem Campus.

Arbeiten in den Libraries hat zwei bestechende Vorteile gegenüber dem Arbeiten im eigenen Zimmer:

1. Die Libraries sind gescheit geheizt und somit werden die Finger bei längerem Tippen nicht steif. Ich könnte zwar auch meinen kleinen 2KW-Heizer im Zimmer anschalten, aber ich habe nicht wirklich große Hoffnung, dass der das Zimmer nennenswert aufheizt und außerdem gehts gen Winter noch nen paar Grad runter und ich will nicht jetzt schon Wintermaßnahmen ergreifen. Merke: Bei uns auf der Südhalbkugel gehts im Gegensatz zu Euch jetzt in den Winter.

2. In der Library steht kein verlockendes Bett, was zum Nickerchen machen einlädt.

Die Kommilitonen die ebenfalls Nutzen der Bibliotheken machen, rangieren von fallen nicht weiter auf, über amüsant bis hin zu nerven. Amüsant sind die Mitmenschen, die zum Schlafen in die Bib kommen. Wahrscheinlich bekommen die in ihren Party-Studi-Flats nicht genug schlaf oder werden dort gemobt. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass man in irgendwelchen abgelegenen Ecken auf sabernde Mitstudis trifft. Für die schlafenden Jungs und Mädels haben die Bibs wohl auch ihre Feierabend-Glocken eingeführt. Viertel Stunde vor Schließung geht im 5-Minuten-Takt ne Sirene los und die Lichter werden aus- und wieder angeschaltet. Nervend sind die Exemplare, die Youtube-Videos en masse anschauen und alle drumrum trotz der Kopfhörer genug mithören können. Da ist man nicht nur abgelenkt, sondern weiß auch, warum die Bandbreite der Uni so bescheiden ist.

Damits nicht zu öde wird, haben wir uns dann Donnerstag zum allwöchentlichen Jazz-Abend im Robert Burns eingefunden. Eigentlich wollte ich dort nur für nen Stündchen verweilen und dann wieder abdüsen. Nachdem aber auch das dritte Bier richtig gut geschmeckt hat und die Jungs den Laden dichtgemacht haben, sind wir zu dritt weitergezogen (Matthias, Christian und ich) und haben uns auf die Suche nach was Club-ähnlichem gemacht. Fündig geworden sind wir dann im "The Break", die Speyrer Jungs können sich das ähnlich dem Don vorstellen, lediglich die Tanzfläche ist aufm gleichen Floor und natürlich gibts dort wie überall hier keine Raucher =). Zuhause eingetrudelt bin ich dann gegen 04:00, Flatmate Billy nen paar Minuten vorher (war im gleichen Club) und während wir nen gut gelauntes Gespräch beim nem kleinen Snack hatten, kam auch noch Kiwi-Flatmate Angie nach Haus. Im Gegensatz zu uns, kam die Arme jedoch gerade aus einem der 24x7 Computer Labs ("Ey Ange, what have you been up to tonight?", oops falsche Frage).

Bis Ende Mai wirds wohl weiterhin geschäftig bleiben. Dabei fällt mir auf, wie schnell man doch die Nachteile einer 40-Stunden-Arbeitswoche vergessen kann und einem das wie die Verheisung des Paradies erscheint: Zumindest mussten dort nicht im Wochentakt Essays abgegeben werden. Aber andererseits ists ja für nen guten Zweck ("Wir machen Sebastian schlauer", "Wir verhelfen Sebastian zu nem schönen Eintrag im CV", "Wir sorgen dafür, dass Sebastian bei allen Angelegenheiten die Option verhandlungssicheres Englisch ankreuzen kann", ...) und das, was wir für die Essays an Literatur lesen müssen ist sogar richtig interessant. Schaut Euch z.B. mal The Psychology of Security von Bruce Schneier an:

[...] We are very well adapted to dealing with the security environment endemic to hominids living in small family groups on the highland plains of East Africa. It's just that the environment of New York in 2007 is different from Kenya circa 100,000 BC. And so our feeling of security diverges from the reality of security, and we get things wrong. [...]


Nächstes Wochenende gibts dann Food-Review Teil 2. Bis denn.

Sonntag, 15. April 2007

Lecker / Nicht lecker - Teil 1

Vorhin stand ich gerade in der Küche, hab mir was zu Essen gemacht und dabei ist mir aufgefallen, dass es hier ja jede Menge Lebensmittel gibt, die mir so (bzw. in der Menge/Vielfalt) in Deutschland noch nicht über den Weg gelaufen sind.

Daher mal ein erster kleiner, subjektiver Exkurs in Food-Tops und -Flops hier unten in NZ.

Lecker: Muffins in allen Varianten. Generell gibts hier unten süße Backwaren (Torten, Törtchen, alles mögliche mit Teig und Sahne) im Überschuss.

Von 2007-nz-duned...


Nicht lecker: Luncheon, gepresstes Scheibenfleisch. Spottbillig, schmeckt wie Hundefutter. Urghs
Von 2007-nz-duned...


Wollt Ihr mehr?

Freitag, 13. April 2007

Easter Break / University Games

Nach langer Sendepause hier im Blog gibts mal wieder Futter. Seit Freitag letzter Woche ist hier für eine Woche Easter Break, d.h. Uni-freie Zeit. Während viele meiner Studi-Kollegen die Zeit nutzen, um Neuseeland zu erkunden oder Rückstände im Studienstoff aufzuholen hats mich mit dem Otago University Rowing Club zu den New Zealand University Games 2007 gezogen.

Von 2007-nz-unive...


Die Games sind ein jährlicher, sportlicher Wettkampf zwischen allen neuseeländischen Universitäten und wurden dieses Jahr von Christchurch ausgetragen. Christchurch liegt etwa 5 Stunden nördlich von Dunedin und ist die größte Stadt auf der Südinsel (350.000 Einwohner, Dunedin hat 120.000). Ausgetragen werden 28 Sportarten, von Dauerbrennern wie Fußball und Volleyball über unser Rudern bis hin zu "Exoten" wie Schießen und Debattieren.

Austragungsort der Ruderrennen war Lake Hood bei Ashburton. Ashburton, wo unser Ruder-Team auch einquartiert war, liegt ca. 80 km südlich von Christchurch und wir waren damit leider etwas ab vom Schuss, haben also von den anderen Events nicht viel mitbekommen, dazu nachher aber mehr.

Wir Ruder-Frischlinge sind in folgenden Kategorien angetreten. Alle wurden über eine Distanz von 2km gefahren:
* Mens Novice 4
* Mens Novice 8
* Mens Tournament 4
* Mens Tournament 8

Novice ist die Kategorie für Neulinge, Tournament ist eine Zwischenstufe zwischen Novice und den darüberliegenden Intermediates die schon einige Jahr Rudern auf dem Buckel haben. Sowohl im 4er als auch im 8er fiel mir die Aufgabe des Schlagmanns zu, derjenige im Boot, der an vorderster Position rudert und für den Rest des Teams den Takt vorgibt.

Nach 5 entbehrungsreichen Wochen mit frühmorgendlichem Ruder-Training sind wir mit gemischten Gefühlen angetreten, da sich unser Team erst recht spät zusammengefunden hatte und wir lange Zeit kein adäquates Coaching erhalten hatten. Neben uns gabs von unserem Ruderclub noch ein zweites Ruder-Novice-Team, welches aus 6 Flatmates und zwei weiteren Kumpels bestand. Die hatten fast einen Monat lang ihren dedizierten Coach, der sie vom Motorboot aus gecoacht hat, wir haben dergleichen erst ca. ne Woche vor den Games bekommen. Neben mir haben wir im Team noch einen zweiten Deutschen (Timm), der Rest ist aus Neuseeland.

Von 2007-nz-unive...


Die Regatta war im Gegensatz zu den Vorjahren auf zwei Tage ausgelegt. Beide Tage mit den gleichen Rennen belegt. Damit sollte vermieden werden, dass ein Tag schlechten Wetters den ganzen Wettkampf ruiniert, man das Rennen somit bei Wettersturz abbrechen und auf den zweiten Tag bauen konnte. Oder andersrum, erster Tag schönes Wetter, klasse. Zweiter Tag mieses Wetter, keine Rennen am zweiten Tag.

Soweit so gut, da hat die Logik dann aber leider auch schon aufgehört, denn wir hatten bis auf einen kleinen Wettersturz am Ende des ersten Tages an beiden Tagen rennbares Wetter (nicht unbedingt schön - es war arschkalt - aber die Wasserverhältnisse waren ok). Ergo durften wir unsere Rennen an beiden Tagen fahren und nur die Ergebnisse des zweiten Tages wurden gewertet ... Nachdem uns also am Abend des ersten Tages bereits alle Knochen und Muskeln weh taten, saßen wir im Hotel vereint vorm Fernseher und haben bei der Wettervorhersage auf Schlechtwetter gehofft. Leider umsonst ("... tommorrow ... very nice day ..."), wir hätten der Wetterlady alle an den Hals springen können.

Von 2007-nz-unive...


Alles Beten zu Petrus hat auch nicht geholfen und wir mussten also am zweiten Tag ran. Einziger Trost: Auch den anderen Teams steckte der Vortag in den Knochen. Im Gegensatz zum Vortag war bei mir der Adrenalin-Level deutlich gemäßigter und wir haben bis auf ein Rennen richtig gut rangeklotzt. Ergebnis aus 4 Rennen: 2 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze. Die Bronze gabs im Tournament 4er, also in der Klasse über uns, daher definitiv nix zu meckern. Silber war superärgerlich, die haben wir im Novice 8er gegen Victoria (Team der University of Wellington) kassiert, nachdem wir das gleiche Rennen am Vortag gewonnen hatten und während es für alle normalen Rennen nur Medaillen gab, hätte es für dieses Rennen nen Pokal gegeben. Seis drum.

Von 2007-nz-unive...


Von 2007-nz-unive...


Anyway, war revue-passiert ein Heidenspaß. Während dem Event sahs anders aus: Gegen Ende habe ich den Anblick der Startblöcke aus denen wir die Rennen gefahren sind einfach nur noch gehasst und war immer froh, wenn die Teile schnell in der Ferne verschwunden sind (Anmerkung: Beim Rudern sitzt man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung, Blick ist also immer Richtung Startpunkt des Rennens gerichtet). Gefühlt war das leider nie schnell genug. Wenn die ersten 500 Meter und somit die ersten hitzigen Anfangskämpfe hinter einem liegen, kommen einem die verbleibenden 1500 Meter deutlich zu lange vor. Cool waren dann bei 1500 Meter die am Ufer befindlichen Crew-Camps. Viel wahrgenommen hat man vor Anstrengung zwar nicht mehr, aber das euphorische Angefeuere hat nochmal Kraft für den Endspurt über die letzten paar hundert Meter gegeben. Wenn man dann noch auf den letzten hundert Metern ein (für Anfänger) astrein laufendes Boot hat und sich Meter für Meter vom Gegner absetzt ist das Entschädigung genug für die Strapazen!

Nach zwei langen Renntagen gings dann ab nach Christchurch zur abschließenden Ruder-Party im Holy Grail. Was eine geile Location, endlich mal was, was dem Begriff Club nahekommt. Wünschte, wir hätten sowas in Dunedin. Hier mal zwei Bilder, die halbwegs rüberbringen, wie das Teil aussah (Blick auf die mehrstöckigen Balkone, Blick von einem der Balkone Richtung Hauptbar und Tanzfläche). Über die komplette Höhe des Gebäudes ist an der Hauptwand des Holy Grail eine Riesenleinwand angebracht, auf der normalerweise Sport-Events übertragen werden. Bei uns gabs zur aufgelegten Musik die dazugehörigen Musikvideos und zwischendurch ca. eine Stunde Bilder von den Ruderrennen der letzten zwei Tage.

Der insgesamt 5 Tage währende Trip hat mir mal wieder nette Einblicke in Kiwi-Mentalität und -Verhalten gegeben. Zwei Beispiele aus unserem Hotel: Kiwi braucht ne Schnur zum Zubinden von ner Tüte, hat keine Schnur, schneidet daher einfach vom Bettspantuch nen Teil der Spannschnur ab. Auf die Frage eines anderen Kiwis, ob er noch nen Tüte hätte, verneint er und verweist locker flockig auf die Kissenbezüge im Zimmer: "... just take one of those!". Weiteres Beispiel im Holy Grail: Jungs und Mädels holen sich jeder einen oder zwei Jägermeister-Bull und trinken den im Strohhalm innerhalb weniger Minuten runter. Hauptsache schnell dicht, muss wohl noch die tief in den britischen Genen verankerte Sperrstunde sein. Kaum zwanzig Minuten später waren unsere Mädels dann halb weggetreten und hatten nen derben glasigen Blick. Ne Stunde später sind die meisten davon dann wegen zu exzessivem Saufen aus dem Holy Grail geflogen. Auch das Balzverhalten ist etwas anders als bei uns. Viele der Mädels hier sind spärlich bekleidet und ziemlich assig unterwegs: Der andere Deutsche im Ruderteam, Timm, wurde von einer unserer Ruderladies dezent auf ihre Bedürfnisse hingewiesen ("... i need a rod tonight."). Das zu übersetzen, bleibt jedem selbst überlassen.

Alle Männer, denen das nun nach einer Beschreibung des Paradieses vorkommt und die soeben schon die Flugbörsen-Seiten für Flüge nach Neuseeland durchforsten, seien noch zwei Dinge gesagt: Viele der Mädels sind gerademal 18 oder knapp drüber und gutes Aussehen ist keine Voraussetzung für aggressives Balzverhalten.

Alle Bilder vom Rudern gibts hier. In den Holy Grail hab ich keine Cam mitgenommen, wer davon also mehr sehen will, muss mal runterkommen.

Dunedin, Otago, hää?

Mir ist eben aufgefallen, dass hier recht oft in nahem Zusammenhang die Rede von Otago und Dunedin ist (University of Otago, Otago Peninsula, ...). Damit jedem klar ist, worum es sich bei Otago eigentlich handelt hier eine kurze Erläuterung.

Neuseeland ist verwaltungstechnisch in sogenannte "Regional Councils" unterteilt. Einer davon ist Otago auf der Südinsel, in dem sich unter anderem meine aktuelle Heimatstadt Dunedin befindet. Inwiefern sich das mit unseren Bundesländern vergleichen lässt ist mir mangels fehlender Kenntnisse der neuseeländischen Politik (und fehlender Neugier im Aufbau dergleichen ;) ) unklar.

Otago:


Dunedin:

Rugby-Bilder online

Ist schon eine Weile her, dass ich die Bilder hochgeladen habe. Hier nun auch die entsprechenden Verweise im Blog.

Rugby-Bilder 1 (hier):
Nachträgliche Bilder vom Spiel des Otago-Rugby-Teams "Highlanders" gegen die "Cheetahs" aus Südafrika.

Von 2007-nz-inver...


Rugby-Bilder 2 (hier):
Wir haben uns in einer kleinen Gruppe mal wieder einen Nachmittag Auszeit vom Büffeln genehmigt und sind an den Allens Beach auf der Otago Peninsula gefahren. Nach ein wenig Frisbee-Werfen sind wir zu Touch-Rugby übergegangen. Im Gegensatz zu normalem Rugby gibts kein Tackeln sondern nur Berühren; sobald ein gegnerischer Spieler berührt wird, muss er stehenbleiben, wo er aktuell steht und das Spiel wird von dort fortgeführt. Wenn man sich mal ein wenig mit den Rugby-Regeln vertraut gemacht hat und berücksichtigt, dass das Ei immer nur nach hinten gepasst werden darf, merkt man recht schnell, wie schwer und strategisch Rugby eigentlich ist. Seit diesem Nachmittag hab ich einen ganz neuen Respekt vor diesem Spiel, welches mir vorher nur nach "viele starke Jungs kloppen sich" ausgesehen hat.

Von 2007-nz-allen...