Ohne die Tongariro-Crossing ist kein Neuseeland-Urlaub so wirklich vollständig. Tongariro-Crossing, das ist ein Ein-Tages-Treck mitten durch den Tongariro National Park - ca. 8 Stunden extrem schöne Aussichten, direkt vorbei an Mt Ngauruhoe, dem Berg, der in Herr der Ringe als Mt. Doom herhalten durfte (ihr entsinnt Euch an das glühende Auge mit dem Berg im Hintergrund, an dem am Ende der eine Ring versenkt wurde?).
Demnach war dieser Programmpunkt auch für die Reise mit Steffen angesetzt. Das Wetter war im Gegensatz zu meiner ersten Crossing perfekt, wir hatten den Zeitplan jedoch überstrapaziert, indem wir anstatt nur an Mt. Doom vorbeizulaufen, diesen auch direkt bestiegen haben (das sind 3 Stunden extra Strapazen).
Für die daher notwendige Rennerei gegen Ende (genauer den letzten 2 Stunden, in denen wir Weg zurückgelegt haben, der eigentlich für 3 1/2 Stunden angesetzt ist), fand sich glücklicherweise Entschädigung in Form eines wohlig warmen Hot-Spas in unserer Unterkunft. Herrlich!
Alle Bilder der Crossing finden sich hier.
P.S.: Wir legen aktuell fleissig Kilometer zurück (die 3000km-Marke steht vor der Tür). Dabei bleibt natürlich nicht immer Zeit, die hiesigen Erlebnisse zeitnah zu bloggen. Wir führen jedoch Buch und alles wird nachgereicht!
Mittwoch, 28. November 2007
NZ-Rundreise: Tongariro Crossing
NZ-Rundreise: Heißes Wasser und übler Geruch
Vom äußersten Norden der Nordinsel gings südwärts über die Coromandel Peninsula, mit Stopp am Hot Water Beach. An diesem Strand befinden sich zwei heiße Quellen mit einer Maximal-Wassertemperatur von 64°C. Jeweils zwei Stunden vor bzw. nach Ebbe sind diese erreichbar.
Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um uns die Füße im Thermalwasser „anwärmen“ (kochen?!) zu lassen. Die hereinkommende kalte Flut, die in unsere ausgebuddelten Sandlöcher schwappte, war da mehr als willkommen. Das wirklich sehr heiße Wasser wurde damit auf ertragbare Temperaturen runtergekühlt.
Am Tag darauf stand die Besteigung des Mount Maunganuis auf dem Plan, von dem man einen netten Blick auf die Bay of Plenty und die Stadt Tauranga hat. Der „Berg“ ist glücklicherweise nur ein Hügel, sodass der Weg bis zum Aussichtsplateau eher ein Spaziergang als eine Wanderung ist. Nachdem wir uns zum Mittagessen einen Riesen-Döner geholt hatten, wären wir auch zu mehr nicht in der Lage gewesen.
Der nächste Tag brachte uns nach Rotorua und ins Thermal Wonderland. Dort befindet sich ein riesiges Thermalgebiet, das übersät ist mit Kratern, heißen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampfenden Erdspalten, häufig schwefelreich. Als Folge davon stinkt es an allen Ecken und Enden nach faulen Eiern. Bääh!!
Alle Bilder aus dem Schwefel-Wunderland finden sich hier.
Freitag, 16. November 2007
NZ-Rundreise: Hoher Norden
Nachdem Steffen einen Tag nach uns von Samoa nach Neuseeland zurückgekehrt ist, sind wir nun zu dritt auf Achse. Das bedeutet ein total vollgepacktes Auto, allerlei steife Knochen nach Übernachtungen auf ziemlich engem Raum (1. Nacht zu dritt im Auto, 2. Nacht zu dritt im 2-Personen-Zelt), aber unterm Strich jede Menge Spaß.
Unser Weg führte uns bisher ganz in den Norden der Nordinsel, zum Cape Reinga und dem 90-Mile-Beach. Speziell die Riesen-Sand-Dünen bei Te Paki mit der Möglichkeit die Dünen runter zu "rodeln"/boarden hatten es uns angetan.
Heute verbringen wir ausnahmsweise wieder eine Nacht in gemachten Betten (im The Old Treehouse), bevor es morgen nochmal an den 90-Mile-Beach zum Blo-Karting geht (vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Drückt uns die Daumen) und danach mit Sieben-Meilen-Stiefeln über Auckland Richtung Süden.
Alle Bilder dieser Etappe gibts hier.
P.S.: Hatten uns heute noch überlegt, obs Sandboards auch auf den Monsterdünen in Namibia gibt, die wir vor einem Jahr hochgestiegen sind. Siehe da, Youtube hat die Antwort.
Update: Kein Blo-Karting, da zu wenig Wind. 30km/h sollten es sein, aktuell haben wir 11km/h. Die Vorschau fuer die naechsten paar Tage sieht auch nicht besser aus. :(
Mittwoch, 14. November 2007
Talofa Samoa!
Werte Freunde, wir hoffen, dass Ihr auch nach diesen Fotos noch unsere Freunde seid und uns nicht ob des deutschen Mistwetters verflucht und für immer von der Freundesliste streicht.
Wir sind aus Samoa zurück und es war einfach himmlisch. Nach 10 abwechslungsreichen Tagen, die wir rings um die zwei großen samoanischen Inseln verbracht haben, gibts ein Prädikat "sehr empfehlenswert".
Alle dazugehörigen Fotos (sind komplett durchkommentiert, sollten also ein gutes Bild unserer Reise vermitteln) finden sich hier.
Samstag, 3. November 2007
Von "Hauptstadt" zu Hauptstadt
Nachdem wir in den letzten paar Tagen ca. 1500 Kilometer zurueckgelegt haben, um von Dunedin nach Auckland zu kommen (groessentechnisch mit 1.4 Millionen Einwohnern zwar die groesste der neuseelaendischen Staedte aber nicht die Hauptstadt), befinden wir uns gerade kurz vor unserem Abflug nach Apia, der Hauptstadt Samoas.
Samoa: If relaxing was an Olympic Games event, this is where you'd come to train (LonelyPlanet) :D
Wir sind aktuell Sonja und ich, erhalten in Samoa aber Verstaerkung von Steffen und Hannah, die jetzt bereits im Flieger dorthin sitzen (lustigerweise im selben - unabhaengig voneinander und an zwei entgegengesetzten Enden der Welt gebucht).
Fuer all diejenigen, denen einige der eben gefallenen Namen unbekannt sein sollten, gibts hier schonmal 3 unserer 4 Teammitglieder zu sehen. Wenn das mal nicht nach jeder Menge Spass (fuer uns bzw. fuer Euch beim Bilder anschauen) aussieht ...