Wie berichtet, stand fuer uns bereits nach einem Tag Ho Chi Minh City fest: Wir muessen raus hier. Angedachte Reiseroute (und bisherige Stopps) sind auf nachfolgender Karte uebrigens mal wieder visualisiert, so dass wir keinen treuen Mitleser along the way verlieren.
Die populaerste Fluchtoption: Mittel Hop-on/Hop-off-Bussen entlang der anscheinend traumhaften Kuestenstraende Vietnams gen Norden. Mui Ne Beach soll dabei sehr schoen sein. Andererseits sind Straende in vielen anderen Laendern zu haben und der Weg die Kueste entlang kostet Zeit. Zeit, die wir wegen unserer weitreichenden Reiseplaene aktuell nicht am Strand verbringen wollen.
Ergo haben wir uns fuer die Variante Nachtzug entschieden. In 18 Stunden legt dieser knapp 1000 Kilometer von HCMC bis Danang in der Mitte Vietnams zurueck und schlaegt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir kommen zeitsparend von A nach B und erleben dabei noch was Neues.

Neues bedeutet in diesem Fall eine Nacht in einem Schlafabteil von Vietnams Zuegen mit keinen anderen Englisch sprechenden Menschen an Bord und vor der Fensterscheibe vorbeiziehenden, landestypischen Bildern.

Dabei gabs gluecklicherweise auch ein mobiles Bord-Restaurant, denn wir hatten im Eifer der Abreise lediglich zwei kleine Bananen als Reiseproviant eingepackt. Nachdem die erste verputzt war und unsere Maegen anfingen zu knurren (die zweite wollten wir uns als Fruehstuecks-Ersatz aufheben), waren dementsprechend froh, als der kleine Wagen mit Reis-Suppe an unserem Abteil vorbeirollte.
Mit gefuelltem Magen (auch zum Fruehstueck gabs solide Kost) vergingen die 18 Stunden bei Schlafen, Doesen, Lesen und aus dem Fenster schauen wie im Flug; bevor wir uns versahen, waren wir in Danang, von wo es nahtlos zu unserem eigentlich Ziel, 30 Kilometer weiter weg, ging: Hoi An, bekannt fuer seine charmante Altstadt und die Unmengen an Schneidern, die das Stadtbild praegen.
Alle Fotos der Reise findet ihr hier.
UPDATE: Wer von dritter Seite jede Menge Infos und Bilder zu Zugfahrten in Vietnam haben will, der schaue bei "Seat61" vorbei. Sehr informativ.
Montag, 24. März 2008
VN: Ab in die Mitte
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5 Kommentare:
Ist euch schon aufgefallen, dass in fast jeden Post etwas übers Essen steht??
Naja, Essen/Trinken ist ja auch eine der schoensten Beschaeftigungen im Leben (und darueberhinaus notwendig).
http://jimpoz.com/quotes/category.asp?categoryid=9
One cannot think well, love well, sleep well, if one has not dined well.
Wenn ich mir das so anschaue (Beer is proof that God loves us and wants us to be happy., Benjamin Franklin) sollte ich auch mal anfangen, ueber Fluessiges zu bloggen. ;)
Aber nein, wenn Du mich so fragst, ist mir nicht aufgefallen.
Absolut richtig Sebastian! Macht weiterhin Fotos vom Essen - finde ich super ;)
ich wollt ja auch nur mal drauf aufmerksam machen und es gilt ja eh: gibt den Massen, was sie wollen!
(ich persönlich steh ja nicht so auf asiatisches Essen und überspringe die meisten Fotos -aber für meine nächste Diät werde ich sie mir vergrößert an den Kühlschrank hängen ;-))
Ich find die Essensberichte auch gut, hab mir die glaub ich sogar extra gewünscht :)
Zeig mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist! ;) Gehört zu einem Land und den Trips auf alle Fälle auch dazu, und da Sebastian kaum Hemmschwellen hat, auch mal was Neues und Exotisches auszuprobieren, sind es auch keine platten Fast Food/Pizza etc. Berichte. Mir gehts auch so, dass ich selten einen Ort vergesse, an dem ich was Besonderes oder Leckeres gegessen hab (z.B. Schottland/ Highlander Castle, auch wenns nur Sandwiches waren oder Samoa/Namua Island, auch wenn ich in der anschließenden Nacht den flotten Otto hatte - aber das werd ich mit Sicherheit auch nicht vergessen).
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