Wir bleiben unserer Essens-Blog-Tendenz treu und heute gibts gleich eine volle Ladung: Querschnitt durch zwei Tage Futter-Suche in Beijing, inkl. kroenendem / obligatorischen Bestellen einer (halben) Peking-Ente.
Los gehts morgens mit einem soliden Fruehstueck, das wir noch garnicht abgelichtet haben, weils so profan ist. Um fuer Experimentier-Freude waehrend des Tages garantieren zu koennen, bauen wir morgens auf klassische Kost: Schweizer Fruehstueck. Eier, Toast, Muesli und ein chinesischer Gruen-Tee.
Sobald wir durch die Strassen Beijings wandern, wirds spannender. Weil das Fruehstueck nach kurzer Zeit verbrannt ist, gibts direkt ums Eck vom Hostel schonmal eine kleine Staerkung: Bei uns wuerde man Kebab sagen, was man hier sagt ... keine Ahnung. Schmeckt auf jeden Fall lecker und kostet gerade mal 35 Euro-Cent.
Ums runterzuspuelen greifen wir mutig ins Kuehlregal und nehmen eine Flasche unbekannten Inhalts mit. Schmeckt wie staubiges Zuckerwasser ... man kann nicht immer Glueck haben.
Snacks fuer Zwischendurch werden bei einer der vielen Baeckereien mitgenommen, ob Eier-Kuchen (Egg-Tarts aehnlich denen aus Hong Kong) oder allerlei Gebaecks.
Um im Zentrum der Stadt etwas Geld zu sparen, gehts anstatt in ein Restaurant in eine asiatische Fast-Food-Kette. Huenchenfleisch mit Gemuese auf Reis. Dazu gibts einen Salat (mit lecker Dressing) und ein Orangensaft. Kostenpunkt 2,70 Euro.
Zum Nachtisch gehts ums Eck zur Dairy-Queen, bei der wir fuer zwei suesse Speisen genausoviel bezahlen, wie fuer die komplette Mahlzeit kurz vorher.
Alternativ kann man auch auf einen der Dim Sum Palaeste ausweichen. Zwar nicht typisch fuer Beijing, aber seit Hong Kong haben wir das liebgewonnen. Fuer zwei Leute gibts sechs verschiedene Leckereien: Mais-Kuchen, gedampfte Broetchen mit Milchfuellung, Shrimps-Dumplings, Schweine-Dumplings, suesse Erbsenkuechlein und Apfelgebaeck.
Wiederum zum Runterspuelen wollen wir wissen, was in den vielen kleinen Tonkruegchen steckt, die es an vielen Strassenlaeden zu kaufen gibt. Die Antwort: Fluessiger, suesser Joghurt. Ihr merkt schon, Tendenz eindeutig suess.
Ausgelaugt am Ende des Tages, fallen wir auf dem Heimweg in ein chinesisches Restaurant, in dems kein englisches Menue gibt. Nicht weiter schlimm, sonst gibts ja immer jede Menge Bilder in den Menues ... nicht so bei diesem. Gluecklicherweise haengen an der Wand ein paar Abbildungen, so dass wir nicht auf Raten oder Russisch Roulette ausweichen muessen. Es gibt Schweine-Rippchen auf Reis mit scharfem Kraut als Beilage.
Mit etwas mehr Elan in den Knochen gehts am naechsten Abend zum kulinarischen Muss eines Beijing-Aufenthalts: Peking-Ente.
Die kommt nicht wie erwartet am ganzen Stueck und inkl. Kopf, sondern bereits fein vorgeschnippelt. Ohhh .... :(
Gegessen wirds, nachdem man die Entenstueckchen zuzueglich etwas Gemuese in Pfannenkuchen gerollt und krampfhaft zwischen zwei Staebchen geklammert hat.
Der Fett-Anteil ist dabei gut hoch, schmecken tuts dennoch sehr lecker. Fortsetzung folgt ...
Mittwoch, 9. April 2008
CN: Guten Appetit!
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1 Kommentare:
Auf eurer Essenstour fehlt noch etwas: ICH!!! (also nicht zum probieren, ich bin nicht essbar, aber als Essenstester :)
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