Macau, einst portugiesisches Hoheitsgebiet und nun eine von zwei Sonderverwaltungszonen Chinas, liegt 90-Fährminuten von Hong Kong entfernt und bietet sich daher als Ausflugsziel an, wenn man schon mal in Hong Kong weilt.
Da unser Rückflug nach Deutschland von Hong Kong aus ging, lag auch für uns nahe, Macau zu besuchen. Macau bietet neben den portugiesischen Einflüssen, die in der Altstadt und auf vielen Speisekarten zu finden sind, als einziger Ort Chinas legale Kasinos und davon gleich jede Menge - Las Vegas in klein könnte man sagen.
Für uns hat sich der Ausflug nach Macau nicht wirklich gelohnt. Das mag größtenteils daran gelegen haben, dass wir einfach am Ende unserer Reise (und Kräfte) waren, Zocker mit mehr Energie könnten hier sicherlich Freude haben. Andererseits wirkte Macau auf uns nicht viel anders, als andere chinesische Großstädte. Laut, eng und mit schlechter Luft versehen.
Obendrauf kam das im Vergleich zu Thailand hohe Preisniveau (absolut mittelmäßiges Zimmer in Macau für 26 Euro im Vergleich zu 8-12 Euro für teils superschöne Zimmer in Thailand oder auch anderen südostasiatischen Ländern) und unsere Nicht-Begeisterung war perfekt. Wenn man das mit dem Enthusiasmus vergleicht, mit dem wir die Asienrundreise 3 Monate vorher in Hong Kong gestartet hatten, wird deutlich, dass es auch was Schönes haben kann, mal wieder heimzukommen.
Alle Bilder findet ihr hier.
Donnerstag, 5. Juni 2008
MO: Macau
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