Sonntag, 30. März 2008

VN: Hanoi

Zu Hanoi koennte ich jetzt einen Kalauer bauen: Ha Noi, des isch joo vil schoenr als Ho Chi Minh City. Weil der so platt ist, lass ichs aber lieber.



Nach einer wieder mal entspannenden Nacht im Zug (diesmal von Hue nach Hanoi; mit fleissiger Mithilfe deutscher Mitreisender, deren netten Geschichten und Rotwein aus ner gekappten Plastikflasche, eine relativ kurze Nacht), war uns Hanoi auf Anhieb sympathischer als Ho Chi Minh City.

Das mag lediglich daran liegen, dass uns die Moto-Fahrer am Bahnhof direkt einen fairen Preis genannt haben (20.000 VND pro Person), den wir dann noch gedrueckt haben (15.000 VND pro Person) oder, dass es hier so viele Einbahnstrassen gibt, die das Verkehrschaos etwas entzerren und dem armen Passanten damit helfen, nur in eine Richtung auf moegliche Kollisionen zu achten. Es koennte aber auch daran liegen, dass die Stadt von kleinen Seen durchzogen ist, die ansatzweise als Ruheoasen im asiatischen Grossstadt-Chaos dienen koennen.



Wie auch immer, selbst wenns sympathischer ist, ists sicher keine Stadt zum ewigen Verweilen (irgendwie geht mir Vietnam mit seinen Touri-Abzockern langsam eh auf den Senkel). Ergo gehts direkt morgen weiter zur Halong Bay fuer eine 2 Tage Kutter-Cruise im Massentourismus-Mekka des Nordostens. Mal gespannt, wie es wird, wir haben uns im Riesenwust der Touren-Anbieter immerhin fuer eine gehobenen Mittelklasse-Agentur entschieden (und zahlen somit 60 USD pro Person und nicht 22 USD wie andernorts).

Achja, heute haben wir Onkel Hoschi in seinem Zuhause einen Besuch abgestattet (fuer diesen Satz bekomme ich jetzt sicherlich kein Vietnam-Visum mehr in Zukunft ... egal).





Aehnlich wie andere kommunistische Lichtfiguren ist auch der einbalsamiert und mit dem Ho Chi Minh Mausoleum wurde ihm hier in Hanoi ein fettes Denkmal gesetzt. Ob das die Entschaedigung dafuer war, dass er entgegen seines Testaments-Willens nicht eingeaeschert wurde, sondern heutzutage taeglich von Besucher-Heerscharen begafft wird?!



Ach uebrigens, Marcella und Knut hatten bei ihrem Besuch nicht so viel Glueck, denn da war das Mausoleum fuer "Renovierungs-Arbeiten" geschlossen. Wusstet ihr auch, was genau renoviert wird?! Wie uns unser Reisefuehrer verraten hat, geht Onkel Ho genau 3 Monate im Jahr fuer einen Facelift nach Moskau. Hehe, Renovierungsarbeiten ...

Alle Bilder findet ihr hier.

UPDATE: Ein paar weitere Bilder zum zweiten Aufenthalt in Hanoi gibts hier.

Reise-Alltag

Manchmal ist Reisen ein Selbstlaeufer ... manchmal. Andermal ist Reisen aber auch alles andere als ein Selbstlaeufer und tierisch anstrengend.

Ganz besonders faellt mir der Unterschied immer dann auf, wenn gebloggt werden will. Wenn reisetechnisch gerade Alles passt, fliessen die Gedanken nur so vom Kopf in die Tasten; wenn es anstrengend wird, tut man sich schwer, dem stationaeren Leser was Lesenswertes rueberzubringen.

Ist eigentlich auch klar, denn wer will schon was lesen, was nicht so toll ist. Oder noch weiter gedacht, wer will schon beim Reisen vor dem PC sitzen und anstrengende Gedanken in Worte fassen. Andererseits hat alles zwei Seiten und warum sollte man nur eine Seite beleuchten?

Naja, um den Kreis zu schliessen, aktuell ists gerade mal wieder anstrengend! Reise-Optionen wollen geprueft sowie Einschraenkungen mit einkalkuliert werden und obendrauf machen es einem die Vietnamesen hier vor Ort nicht immer einfach. Ich versuche demnaechst mal, das besser mit einem Beispiel (unser China-Visums-Zwickmuehle) zu illustrieren, aber mir fallen gleich die Augen zu und deswegen gehe ich jetzt lieber ins Bett, anstatt verknotete Satzkonstrukte zu bauen.

VN: Kaiserstadt Hue

Ausnahmsweise gibts zu Hue so gut wie gar keinen Text, sondern - mangels kreativen Geistesblitzen, die was Lesenswertes produzieren koennten - eine Reihe kommentierter Bilder.



Ich muss jedoch noch hinzufuegen, dass die Wortkargheit Hue ueberhaupt nicht gerecht wird (das hat eher damit zu tun, dass ich gerade absolut muede bin). Wir hatten ein Hotel (Nuh Puh Hotel) mit SUPERFREUNDLICHEM Personal (eine Seltenheit bisher in Vietnam) und die Stadt hat mit den Kaisergraebern und der kaiserlichen Zitadelle jede Menge Sehenswuerdigkeiten.





In diesem Sinne, schaut Euch die Bilder an, welche hier zu finden sind.

Donnerstag, 27. März 2008

VN: Off the beaten track

Wie kommt man schnell weit von all den Touris weg? Man nehme Marcellas Schneider-Tipp-Kommentar und suche den Schneider in der Tran Phu Street Nummer 11 in Hue.



Verwirrend?! Zur Erklaerung: Im Eifer des Kommentierens (und mit zeitlichem Abstand zu ihrer Vietnam-Reise) hatte Marcella uns einen Schneider in Hue empfohlen. Das hatte uns erst gewundert, weil nicht Hue, sondern Hoi An fuer seine Schneider bekannt ist. Andererseits hatten wir unsere Schneider-Erfahrung in Hoi An gerade hinter uns und haben uns gedacht: "Alles klar, ist ja prima, dass es in der naechsten Stadt auch einen empfehlenswerten Schneider gibt. Gehen wir direkt mal ausprobieren". Was uns nicht klar war, war der Staedte-Dreher, der Marcella unterlaufen war, eigentlich meinte sie nicht Hue, sondern Hoi An. Es gibt also gar keinen Schneider in der Tran Phu Street in Hue.

Nichtswissend haben wir uns auf ein paar Drahtesel geschwungen. Laufen war zu weit, unser netter Mensch von der Hotel-Rezeption hatte noch verwundert signalisiert, dass das abseits seines Stadtplans liege, aber, dass es in der Gegend Schneider gaebe. Wahrscheinlich hatte er die Frage "Are there tailors around?" auf Hue bezogen und nicht auf die Tran Phu Street.

Wir also los, jede Menge Fitnessprogramm bergauf und bergab absolviert und letztendlich in der Tran Phu angekommen. So siehts bei Nummer 9 aus, die Nummer 11 haben wir nicht gefunden.



Auch ein kleiner Abstecher in ein Sackgaesschen mit einem verwundert dreinschauenden alten Mann hat die 11 nicht zum Vorschein gebracht; und natuerlich erst recht keinen Schneider.

Fuer den Rueckweg wollten wir nicht wieder ueber die Huegel und sind demnach an einem kleinen Fluss in gedachter Richtung Innenstadt gefahren. Die liegt an einem grossen Fluss und kleine Fluesse fliessen bekanntlicherweise in grosse Fluesse. Mhhh.



Ein paar Gassen weiter und 10 Minuten spaeter hatten wir uns in eine lokale Attraktion verwandelt und wurden von Jung und Alt belagert. Die Kids probierten ihre Englisch-Kenntnisse an uns aus ("Hello!" "What is your name? Hihi" *abzisch*) waehrend die Alten uns in seltsame Backenkuss-Rituale einfuehrten. Weiterhin wollten sie uns wohl signalisieren, dass wir auf dem Weg in eine Acker-Sackgasse waren. Hoerte sich fuer uns mehr an wie "Where are you from?". Alles klar "We are from Germany! ... We are going this way now! Nice to meet you.".

Letztendlich haben wir dann doch zurueckgefunden und sind nun um ein lustiges Vietnam-Erlebniss und suesse Bilder reicher. In diesem Sinne, vielen lieben Dank fuer den Tipp Marcella. War echt die Reise wert. Sitzen gerade uns-schepp-lachend vor dem PC wenn wir das ganze revue-passieren lassen.





Weitere Bilder der suessen Kids findet ihr hier.

Planaenderung

Sind aktuell in Hue und hatten ja urspruenglich vor, von der Mitte Vietnams aus in den Westen nach Laos vorzustossen, um von dessen Norden wieder nach Vietnam zurueckzukehren. Geographisch Interessierte koennen ja mal den Globus oder die Atlas-Seiten wirbeln lassen. ;)

Nunja. Nach diversen Ueberlegungen bzgl. verbleibender Reisezeit, alternativen Reiserouten, Transportoptionen (man suche mal auf Google nach "vietnam border scam" und lese Geschichten wie diese hier oder denke an 20 Stunden im Bus von Hue nach Vientiane), Visagebuehren (haetten ein zweites Vietnam-Visum fuer 35$ gebraucht) und unserer Must-Do's fuer diese Reise (wollen unbedingt nach China) haben wir den urspruenglichen Plan verworfen. Denn bereits Anfang Mai werden wir von meiner Schwester innigst in Bangkok erwartet und muessen China bis dahin also abgehakt haben - was uns noch ganze 5 Wochen laesst. Eventuell bekommen wir Laos ja noch als Nord-Thailand-Abstecher hin, oder China gefaellt uns nicht, so dass wir frueher die Biege machen.

Morgen werden wir also unsere Hue-Erkundungen abschliessen (Steffen, Deine Weltkarte mit Laender-Todos laesst gruessen) und uns wieder in einen Nachtzug begeben. Diesmal, um im Eilschritt nach Hanoi, der Hauptstadt Vietnams im Norden, zu gelangen (die Vietnam-Karte aus einem unserer letzten Beitraege sollte bei der Orientierung helfen), von dort den Norden unsicher zu machen und dann nach China vorzudringen. Werden noch richtig Zug-Veteranen hier. ;)

Was wir leider nicht mehr hinbekommen werden, ist ein Besuch der DMZ (defacto Nord-Sued-Grenze im Vietnamkrieg, eines der am heftigsten umkaempften Gebiete). Wollten uns eigentlich fuer einen Tag nach Dong Ha begeben, um von dort mit ner indivuellen Tour das Gebiet zu erkunden, mussten jedoch am Zugschalter leider erfahren, dass wir dann erstmal fuer zwei Tage keinen Platz im Nachtzug nach Hanoi bekommen haetten ... There is only so much you can do. Wer mehr ueber die DMZ wissen will, kann den Bericht von Marcella lesen, die letztes Jahr dort war.

VN: Danang

Von Hoi An gings fuer eine Nacht nach Danang ein paar Kilometer noerdlich. Danang - dort sind wir bereits nach unserer Zugfahrt von HCMC ausgestiegen - dient den meisten Reisenden als reiner Transit-Stop ohne Uebernachtung. Das wird speziell dann deutlich, wenn man den Bahnhof verlaesst und sofort von Taxi-Fahrern belagert wird, die einen 30 Kilometer weiter nach Hoi An fahren wollen.

Wir sind bei der Rueckkehr aus Hoi An eine Nacht geblieben, um am Folgetag einen Zug weiter gen Norden, genauer nach Hue zu nehmen.



Danang hat keine grossen Attraktionen, ist aus unserer Sicht aber eine kleine Attraktion in sich selbst. Als viertgroesste Stadt Vietnams, nicht weit entfernt vom Touristen-Mekka Hoi An und dessen Straenden hat es seine Originalitaet ueberraschenderweise bewahrt. Keine Moto-Fahrer an jeder Ecke, die ihre Dienste anpreisen, sondern normales Grossstadtleben auf den Strassen und scheu grinsende Kindergesichter, die beim seltenen Anblick eines Westerners begeistert "Hello!" rufen, ohne dabei gleich was verkaufen zu wollen. Was eine willkommene Abwechslung.

VN: Des Kaysers neue Kleider

Hier nun also zu unseren Schneidererlebnissen in Hoi An. Manch Miturlauber rennt zum Schneider und nimmt einen halben Rucksack Massgeschneidertes fuer ein kleines Vermoegen mit nach Hause.



Im Zug von Danang nach Hue haben wir so z.B. eine Gruppe Schwedinnen getroffen, von denen sich eine fuer $450 unzaehlige Kleider, Blazer, Hosen Roecke, etc. hat schneidern lassen. Guter Deal, wenn man das mit den Preisen bei uns vergleicht, aber wer will als Langzeitreisender schon freiwillig 3-4 Kilogramm mehr im Backpack mit sich herumschleifen. Bei einem 2-Wochen-Urlaub bietet sich hier jedoch die perfekte Moeglichkeit, seine Garderobe aufzustocken (speziell fuer Leute mit Nicht-Standard-Massen).

Idealerweise hat man (Katalog-)Bilder von den Traumklamotten dabei, dann muss man sich nicht mal ausdenken / aussuchen, was man gerne haette, sondern laesst das einfach vom Schneider kopieren. Gleichermassen geht das natuerlich mit mitgebrachten Lieblingsklamotten. Hemden werden ebenso nachgefertigt wie Wintermaentel oder Wanderhosen (wobei bei letzteren zu bezweifeln ist, dass die Materialeigenschaften mitkopiert werden).

Bei einem solchen Unterfangen darf man nicht vergessen, dass der Shopping-Spass auch Zeit kostet. Schneider, Materialien und Preise wollen verglichen werden, Masse muessen genommen werden und geschneiderte Klamotten anprobiert werden. Ist Korrekturbedarf gegeben, geht die Klamote zurueck zur Schneiderstube und ein paar Stunden spaeter ruft die naechste Anprobe. Selbst wenn man in unserer Situation also die Moeglichkeit in Betracht zieht, die neue Garnitur per Post nach Hause zu schicken, um Gewicht zu sparen, laesst sich ein grossangelegter Einkauf nicht im Vorbeireisen erledigen.

Wir haben uns demnach fuer eine Light-Variante entschieden: Fuer Sonja gabs garnix (die Qual der Wahl war zu gross) und Sebastian hat sich sein in Phnom Penh auf dem Markt ergattertes Gluecksgriff-Hemd kopieren lassen (dank Massschneiderei mit einer Aermellaenge, die der Armlaenge gerecht wird). Von zwei Schneidern gabs jeweils ein Hemd - mit (bei genauerem Hinschauen) deutlich unterschiedlichem Ergebnis.



Hemd Nummer 1 mit relativ guenstigem Baumwollstoff kostete US$ 12 und war der perfekte Klon. Der Schnitt leicht auf Sebastian angepasst, alle Naehte doppelt vernaeht (wie nennt man das?) und sogar mit Einlaessen im Kragen, in die man die Teile einschieben kann, die spaeter im Waeschekeller den Boden saeumen. Das Alles, ohne dass Sebastian mehr gesagt hat, als dass er gerne eine Kopie seines Hemdes haette.



Hemd Nummer 2, mit einem etwas teureren Baumwoll-Seide-Material schlug mit US$ 18 zu Buche und war ein Bilderbuch-Flop. Die Naehte sind einfacher Natur (ich wage zu behaupten, dass auch ich das hinbekommen haette), und ich bin mal gespannt, wie viele Waeschen die ueberdauern. Hier mal der Vergleich (Hemd 2 links, Hemd 1 rechts).



An einer Stelle - und das ist uns dummerweise erst spaeter aufgefallen - klafft gar eine Luecke.



Auf die Frage, warum das Hemd nur einfach genaeht sei, obwohl die Vorlage (und die hat gerade mal US$3 gekostet) doppelt genaeht ist, gabs ein lapidares "You didn't say so, you should have told me!" Wer ist hier bitte der Schneider und muesste verstehen, was KOPIE eines Hemdes bedeutet?? Obendrauf fehlte dem Hemd bei der Anprobe die Hemdtasche. Die wurde nach Reklamation aufgenaeht (wenn auch leicht schief). Zu guter letzt - und das versteht wohl keiner unter einer Kopie - hatte die modebewusste Chefin des Ladens gedacht, eine Taillierung, die die Vorlage nicht hatte, wuerde mir besser stehen. Das Hemd kam daher im Slim-Fit, was sicherlich besser aussieht, wenn das Hemd in der Hose getragen wird (immerhin das habe ich dabei gelernt), aber wer bitte traegt auf Reisen schon ein Hemd in den Reise-Shorts???



Fazit: Es gibt krasse Unterschiede zwischen den Shops. Nehmt euch Zeit bei der Auswahl und tendiert zu Schneidern, die viele Fragen stellen, wie genau ihr bestimmte Dinge haben wollt. Legt im Zweifelsfall genau fest, was ihr wollt (ist ja fast wie im Berufsleben, Angebotsverhandlungen lassen gruessen). Mit dem Wissen von heute wuerden wir einen grossen Bogen um Shop Nummer 2 machen und uns zudem mehr Zeit einplanen. Mit einem Tag mehr im Gepaeck haetten wir direkt nochmal ein paar Hemden bei Shop Nummer 1 in Auftrag gegeben.

Shop Nummer 1 (empfehlenswert):


Shop Nummer 2 (NICHT empfehlenswert):

Dienstag, 25. März 2008

VN: Hoi An

Wer Schneider sehen will, die ausnahmsweise mal keine Inder sind, der komme nach Hoi An - Schneiderhochburg Vietnams, Heimat des charmanten UNESCO Weltkulturerbes Hoi An Ancient Town, und wie wir feststellen durften sicherlich Bestandteil jeder Vietnam-Package-Reise.





Das kommt nicht von ungefaehr, denn in und um Hoi An gibts von allem etwas: Kleine Tempel- und Klosteranlagen in Tages-Trip-Entfernung, besagtes altes Staedtchen zum Bummeln und Shoppen, sowie Strand zum Erholen nach den "Strapazen" programmgefuellter Tage.

Knapp verpasst (um einen Tag) haben wir das einmal im Monat stattfindende Vollmond-Festival. Bis auf eine strapazioese Zimmersuche nicht weiter schlimm, denn bei dem Anblick der Touri-Massen war uns schnell klar, dass wir nichts Authentisches verpasst hatten (@Hannah&Steffen: Cultural Show auf Samoa laesst gruessen).

Vom restlichen Angebot Hoi Ans haben wir jedoch reichlich Gebrauch gemacht. Wir sind - mit gemietetem Roller und perfektem Timing - zu den 20 Kilometer entfernten Marble Mountains gefahren. Genau rechtzeitig, um einen wunderschoenen Sonnenuntergang zu erleben.



Die Mountains sind uebrigens mehr Huegel als Berge und nicht nur mit reichlich Buddhas und Pagoden sondern auch mit Hundertschaften selbsternannter Guides versehen, die genau so Umsatz wittern, wie die am Fusse der Huegel gelegenen Reihen an Marble Shops.

Der Strand und das Meer laden bei schoenem Wetter mit Sonnenliegen unter Palmen sicherlich zum Verweilen ein (siehe z.B. dieses Foto hier); eine Einladung, die wir nach einem kurzen Lunch am Strand in den aktuell frischen Wind geschlagen haben. So langsam kommen die langen Klamotten zum Einsatz. Mal gespannt, wie das Wetter weiter noerdlich wird.





Zur dritten Erfahrung, Shoppen im Schneider-Wunderland, bald mehr. Zu der gibts soviel zu erzaehlen, dass wir ihr demnaechst einen eigenen Beitrag widmen. Dann eventuell mit ergaenzenden Erfahrungen von Schneiderbesuchen in Hue, der Stadt gut hundert Kilometer weiter noerdlich, in der wir seit heute weilen (ist uebrigens gut in der Karte vom letzten Beitrag zu sehen).

Alle Fotos findet ihr hier.

Montag, 24. März 2008

VN: Ab in die Mitte

Wie berichtet, stand fuer uns bereits nach einem Tag Ho Chi Minh City fest: Wir muessen raus hier. Angedachte Reiseroute (und bisherige Stopps) sind auf nachfolgender Karte uebrigens mal wieder visualisiert, so dass wir keinen treuen Mitleser along the way verlieren.


Die populaerste Fluchtoption: Mittel Hop-on/Hop-off-Bussen entlang der anscheinend traumhaften Kuestenstraende Vietnams gen Norden. Mui Ne Beach soll dabei sehr schoen sein. Andererseits sind Straende in vielen anderen Laendern zu haben und der Weg die Kueste entlang kostet Zeit. Zeit, die wir wegen unserer weitreichenden Reiseplaene aktuell nicht am Strand verbringen wollen.

Ergo haben wir uns fuer die Variante Nachtzug entschieden. In 18 Stunden legt dieser knapp 1000 Kilometer von HCMC bis Danang in der Mitte Vietnams zurueck und schlaegt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir kommen zeitsparend von A nach B und erleben dabei noch was Neues.





Neues bedeutet in diesem Fall eine Nacht in einem Schlafabteil von Vietnams Zuegen mit keinen anderen Englisch sprechenden Menschen an Bord und vor der Fensterscheibe vorbeiziehenden, landestypischen Bildern.





Dabei gabs gluecklicherweise auch ein mobiles Bord-Restaurant, denn wir hatten im Eifer der Abreise lediglich zwei kleine Bananen als Reiseproviant eingepackt. Nachdem die erste verputzt war und unsere Maegen anfingen zu knurren (die zweite wollten wir uns als Fruehstuecks-Ersatz aufheben), waren dementsprechend froh, als der kleine Wagen mit Reis-Suppe an unserem Abteil vorbeirollte.



Mit gefuelltem Magen (auch zum Fruehstueck gabs solide Kost) vergingen die 18 Stunden bei Schlafen, Doesen, Lesen und aus dem Fenster schauen wie im Flug; bevor wir uns versahen, waren wir in Danang, von wo es nahtlos zu unserem eigentlich Ziel, 30 Kilometer weiter weg, ging: Hoi An, bekannt fuer seine charmante Altstadt und die Unmengen an Schneidern, die das Stadtbild praegen.

Alle Fotos der Reise findet ihr hier.

UPDATE: Wer von dritter Seite jede Menge Infos und Bilder zu Zugfahrten in Vietnam haben will, der schaue bei "Seat61" vorbei. Sehr informativ.

Samstag, 22. März 2008

VN: Ho Chi Minh City / Saigon

Haben uns nach dem Mekong-Delta-Markttag in Can Tho auf den Weg in die groesste Stadt Vietnams, Ho Chi Minh City (kurz HCMC, ehemals Saigon, 6.5 Millionen Einwohner) gemacht. Legen bald eine Vietnam-Karte zur besseren Orientierung nach.

Die Busfahrt dorthin - gepraegt von Vollbremsungen und krassen Ueberholmanoevern - auf dem beruechtigten Highway 1, sollte uns bereits einen Vorgeschmack auf die Verkehrsverhaeltnisse in der Stadt geben. Kennt jemand den englischen Trailer zu 300? "This is madness! ... No, this is Sparta!". Ersetzt Sparta mit Ho Chi Minh City oder mit "Busride on Highway 1 in Vietnam" und ihr sprecht mir aus dem Herzen.





Als Fussgaenger in der Riesenstadt kommt man zwar ueber die Strasse, aber im Gegensatz zu Kambodscha gehts hektischer zu. Hupkonzert non stop (d.h. wirklich ohne Pause) im Dolby Surround Modus. Und die Tatsache, dass es aus allen Ecken gleichzeitig hupt und nicht nur von dort, wo akut Gefahr droht, sorgt nicht dafuer, dass man den Ueberblick behaelt.




Schaut Euch einfach mal ein paar Videos auf YouTube an. Suchbegriff "saigon traffic" oder "ho chi minh traffic". Wir koennen aktuell nicht vorselektieren, da das Internet hier zu lahm ist, aber den Bildern nach zu urteilen, sollte gut rueberkommen, wie man sich auf der Strasse fuehlt.

Haben uns daher bereits nach einem Tag "Madness" in einen monoton stampfenden Nachtzug auf den Weg gen Norden begeben. Dazu bald mehr.

Fuer die Schleckermaeuler: HCMC hat auch seine guten Seiten. ;) Eine davon nennt sich Banh Cuon Truyen Thong (Gehacktes in Reispapier) und sieht so aus.





P.S.: Die Moto-Fahrer am Busterminal in HCMC wollten uebrigens nicht von ihren ueberzogenen Preisen (30.000 Dong p.P., Lonely Planet sagt 15.000 - 25.000) weichen. Selbst schuld! Dank Kommunikation mit Haenden und Fuessen sowie der Hilfe eines kleinen Kerls, der den richtigen aus einem Dutzend oeffentlicher Busse ausgedeutet hatte (keinerlei Auszeichnung in Englisch), kamen wir letztendlich zu einem Zehntel des Preises deutlich preisguenstiger in die City. Wir waren uns zwar nicht 100 pro sicher, aber nach jeder Menge Nicken seitens des Buspersonals auf unsere fragenden Gesten und Zeigen des Strassennamens unseres Hotels, waren wir zumindest zuversichtlich, dass wir dort ankommen wuerden, wo wir hinwollten. Und siehe da, es hat geklappt.

Donnerstag, 20. März 2008

VN: Can Tho / Floating Markets

Nachdem die letzten Beitraege ja nur so vor Text uebergequollen sind, hier mal zur Abwechslung leichte Bilderkost.

Sind nach unserer ersten Nacht in Vietnam mal wieder im Vormorgengrauen aufgestanden - was uebrigens zur schlechten Angewohnheit in diesem Urlaub wird ;) -, diesmal um mit einem gemieteten Holzkahn ins Treiben zweier schwimmender Maerkte im Mekong Delta einzutauchen. Wir lassen die Bilder sprechen.







War spannend (fallen wir bald in die Dreckbruehe?!), interessant (die wohnen ja auf den Kaehnen), erschreckend (Mekong wird als Pinkelbecken und als Spuelbecken gleichzeitig genutzt - wir waren Augenzeugen von beidem) und anstrengend (8 Stunden mit klapperndem Aussenborder am Holzkahn gehen ins Kreuz).

Alle Bilder findet ihr hier.

Mittwoch, 19. März 2008

KH/VN: Grenzgang

Sind gestern erfolgreich ueber die Grenze von Kambodscha nach Vietnam gereist. Wenn ich mir die paar Fotos anschaue, die wir davon gemacht haben, frage ich mich, warum man von richtig eindrucksvollen Momenten keine Fotos macht; wahrscheinlich weil man viel zu beschaeftigt ist, diese Momente aufzunehmen, als das man zur Kamera greifen koennte. Die Reise war sehr eindrucksvoll, drum muessen wir jetzt hier mit wenig Fotos arbeiten. ;)

Zuerst gings von Kampot auf dem Ruecksitz eines Zweisitzer-Rollers etwas mehr als eine Stunde durch laendliche Gefilde und Bauerndoerfer Kambodschas an die Grenze zu Vietnam. Teils ueber holprige Teerstrassen, teils ueber furztrockende Staubpisten. Sonja sah danach aus, als haette sich aegyptische Tonerde aufgelegt. Mir ist halb die Stirn abgefallen, da mir bekanntlich keine Motorradhelme passen und mir der von meinem Fahrer gestellte irgendwo auf halber Hoehe der Stirn die Kopfhaupt-Blutzufuhr abgeschnitten hat.

Als unsere Fahrer anhalten (Wechsel in den Praesens, dann kommt das Feeling besser rueber) bin ich leicht verdutzt, denn die Grenze haette ich mir irgendwie auffaelliger vorgestellt. Eher so, wie die vietnamesische Seite, die wir nach erfolgreichem Ausstempeln nur wenige Minuten spaeter erreichen.





Zeugt deutlich vom unterschiedlichen Wohlstand der beiden Laender. Wir zahlen beim Grenzgang uebrigens keinerlei "Stempelgebuehren" - zu deutsch Bestechungsgelder.



Nachdem uns die Fahrer bis ins naechstgelegene vietnamesische Dorf Ha Tien und an die dortige Busstation gebracht haben, geht der Spass weiter. Wir kommen ums Eck gefahren und inmitten des Busterminals steht ein abfahrtsbereiter Bus nach Rach Gia. Das ist zwar nicht der Ort, wo wir an diesem Tag hinwollen, liegt aber halbwegs auf dem Weg. Und da wir keine Zeit verschwenden wollen (wir hatten gehoert und gelesen, dass weniger populaere Busrouten in Vietnam nur vormittags befahren werden), sitzen wir keine zwei Minuten spaeter, der sich klappernd und hupend auf den Weg macht.



Neben dem Fahrer steht ein kleiner Altar mit Raeucherstaebchen. Ob der fuer sichere Fahrt trotz radikaler Fahrweise und der deutlich volleren Strassen sorgen soll?! Im Vergleich zu Kambodscha sind diese - zumindest hier im Sueden - um einiges enger. Denoch fuehlen wir uns im Bus relativ sicher, immerhin stehen Busse an der Spitze der Vorfahrtskette und hupen alles andere gnadenlos aus dem Weg.

Wie wir mittlerweile rausgefunden haben, ist der Bus uebrigens ein oeffentlicher Bus. Das bedeutet, dass alle paar Kilometer Leute und Frachtstuecke ge- und entladen werden. Das bedeutet weiterhin, dass sich das gute Teil recht bald fuellt und sich "unsere" kleine Sitzbank als Dreier-Sitzbank entpuppt (Willkommen Herr Vietnam-Nachbar). Unsere zu Anfang der Fahrt direkt vor uns auf einer Holzkiste liegenden Rucksaecke muessen ebenfalls Fahrgaesten weichen und werden vom Bus-Schaffner weggehievt. Sofort schiessen uns die Reisefuehrer-Warnungen ueber Gepaeckstuecke in oeffentlichen Bussen durch den Kopf ... aber es gibt Entwarnung. Die Rucksaecke werden nur zwei Meter weiter neben dem Busfahrer abgelegt.

Nach ungefaehr halber Strecke zieht der Bus an einem kleinen Markt rueber und sofort fuellen Bauchladenverkaeufer mit Essen und Trinken den Bus. Unser Magen knurrt mittlerweile ordentlich, wir tauschen also auf der Strasse ein paar unserer US Dollar gegen vietnamesische Dongs und erfreuen uns an nicht-Touri-gepreisten Speisen (hier verkehren wohl noch zu wenige Auslaender, als dass die Verkaeufer auf die Abkassier-Masche gekommen sind - wir sind uebrigens die einzigen Nicht-Asiaten im Bus).

Kurz vor der Weiterfahrt gibts noch was zum Schmunzeln. Ein Typ in Buegelfalten-Hosen kommt in den Bus gesprungen und preist offensichtlich Lotterie-Tickets an. Wir verstehen kein Wort, aber man muss kein Vietnamesisch verstehen, um zu kapieren, worums geht. Sind wir irgendwo falsch zur Kaffee-Fahrt abgebogen?!

In Rach Gia angekommen, haben wir aus der ersten Busfahrt gelernt und peilen zielstrebig das Ticket-Buero einer Minibus-Company an, deren kleine Mercedes-Sprinter-Klimaanlagenbusse wir bei der Einfahrt auf den Busparkplatz gesehen haben; teurer, aber komfortabler.

Das Angebot ein paar eifriger Roller-Fahrer, die uns direkt nach Ausstieg aus dem Bus belagern und uns ins ueber 100 Kilometer entfernte Can Tho fahren wollen, schlagen wir dabei dankend aus. Can Tho, dass ist uebrigens der Ort, wo es an diesem Tag hingehen soll. Am Mekong-Delta gelegen, ist es einer der Plaetze, um sich schwimmende Maerkte anzuschauen und genau das ist unser Plan.

Die Fahrt dorthin verlaeuft reibungslos. Bereits eine Stunde spaeter sitzen wir im Bus, doesen ein wenig und bevor wir uns versehen, sind wir angekommen. Noch in den Vororten halten wir kurz, um einen Mitfahrer rauszulassen. Die Blut witternden Roller-Fahrer, die dort sofort angesprungen kommen, uns "You! Can Tho!" zurufen und signalisieren, dass das hier sein soll, ignorieren wir. Klar, dass das bereits Can Tho ist, aber wer will schon eine 20 Kilometer Fahrt ins Zentrum bezahlen.

Wie ich schon sagte: eindrucksvoll, daher auch viel zu schreiben. Ich komme aber gleich zum Ende, keine Angst. :)

10 Minuten spaeter laufen wir ins Bus-Terminal ein und werden auch hier von Moto-Fahrern begruesst. Im Gegensatz zu anderen Staedten wird Can Tho in unserer Lonely-Planet-Reisebibel nur spaerlich behandelt. Wir wissen daher nicht, wieviel eine Moto-Fahrt ins Zentrum kosten soll, empfinden den uns genannten Preis (30.000 Dong p.P., umgerechnet 2 US Dollar) aber als zu hoch. Nachdem Verhandlungsversuche von dem Pulk etwas arrogant in den Wind geschlagen werden, haben wir erst recht keine Lust, den Fahrern Geld in den Rachen zu schmeissen.

Wir verziehen uns also ein paar Meter weiter in den Schatten eines Standes, kaufen uns ne Cola, beharren gegenueber den Fahrern auf den Preis, den wir fuer angemessen halten und mimen die Abgezockten. Mit Null Ahnung, wo genau in Can Tho wir sind (keine Stadtkarte im Reisefuehrer), wuessten wir nicht mal, in welche Richtung wir laufen sollten. Aber die Bestaendigkeit zahlt sich aus. Nach vielleicht einer viertel Stunde gibt der Sprecher der Moto-Fahrer auf und faehrt uns mit einem Kollegen fuer die Haelfte des urspruenglichen Preises in die Stadt; na geht doch!

Im Hotel eingecheckt, organisieren wir erstmal die Bootsfahrt zu den schwimmenden Maerkten fuer den naechsten Tag, gehen ums Eck was Futtern und fallen angenehm erschoepft ins Bett. Hallo Vietnam! Schoen, dass wir da sind.

KH: Kampot

Wir hatten ja bereits darueber geschrieben - den letzten Tag in Kambodscha haben wir in Kampot verbracht.





Deutlich abseits der Touri-Massen von Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville gelegen, ist Kampot der ideale Ort, um auszuspannen und Erlebtes ausklingen zu lassen. Hier kann man ganze 10 Minuten am Strassenrand stehend das Treiben beobachten ohne ein einziges Mal gefragt zu werden, ob man nicht ein Motorrad oder Tuk Tuk braucht. Richtig ungewohnt.

Im Stadtzentrum gibts im Gegensatz zu den anderen Staedten einen komplett authentischen Markt. Bestaendig gebueckt laueft meinereiner durch die Reihen, kassiert hierfuer jede Menge Grinsen seitens der Marktmaedels und kauft sich frische Eierwaffeln vom Holzkohlewaffeleisen. Deren Preis wird dabei mangels Englisch per Handzeichen klargemacht; ein schoenes Erlebnis.

Und als ob das noch nicht genug waere, gibts zur Kroenung ein Sonnenuntergangs-Abendessen mit frischem Fisch und Krabben in einem der vielen Restaurants am Flussufer. Herz, was willst du mehr?!

Montag, 17. März 2008

KH: Kampot / ByeBye

Haben seit ein paar Tagen ein Vietnam-Visum im Reisepass (so langsam werden die Seiten knapp) und werden dies morgen nutzen, um im Sueden Kambodschas ueber die Grenze nach Vietnam zu gehen.

Damit ihr bei all den Laender- und Staedtenamen nicht die Orientierung verliert, hier eine Visualisierung unserer bisherigen "Irrwege" in Kambodscha (dreist geklaut von Lonely Planet, alternative Vorschlaege fuer Kartenmaterial?).



Den letzten Tag auf der hiesigen Seite der Grenze haben wir soeben mit Sonnenuntergang am Fluss in Kampot verbracht und melden uns dann die Tage aus neuen Gefilden wieder. Bilder dazu folgen.

Sonntag, 16. März 2008

KH: Chillout-Zone

Nach der Tempelhatz in und um Angkor war Urlaub vom Urlaub angesagt. Dafuer gings dorthin, wo auch die Kambodschianer Urlaub machen: An die Suedkueste Kambodschas, nach Sihanoukville.



Die dortigen Straende sind legendaer (was nicht gleichbedeutend ist mit sauber oder einsam) und akuell noch von Strandhuetten und Bars gesaeumt. Nach Willen derjenigen, die hier das Sagen haben, ist damit aber bald Schluss: Die Bauplaene fuer 5-Sterne-Resorts sind unter Dach und Fach und die jetzigen Huetten-Besitzer werden Mitte des Jahres vertrieben. Tourismus-Development laesst gruessen; warum Huetten fuer 15$ die Nacht vermieten, wenn man fuer nen Luxus-Zimmer auch 300$ kassieren kann?!

Ohne lange zu zoegern sind wir dem Touri-Gewusel, das dort jetzt bereits herrscht, entflohen. Am ersten Tag auf nem gemieteten Roller. Was ein schoenes Gefuehl mit ner 100cc-Maschine dorthin zu brummen, wohin man moechte.

Nach tagelangem Spiessroutenlauf zwischen Strassenverkaeufern und Tuk Tuk Fahrern, den langen Busfahrten, sowie dem anstrengenden Staubschlucken aufm Fahrrad ein Gefuehl, das sich anfuehlt wie Freiheit pur. Endlich kommt man mal irgendwohin, ohne ueber Tarife verhandeln zu muessen, jemand im Nacken zu haben und das auch noch recht schnell. Waehrend der stadt-naeheste Strand bald aus allen Naehten platzt, siehts ueber den Huegel am entfernten Ende und ein paar Kilometer den dortigen Strand (Otres Beach) entlang schon deutlich entspannter aus.



Am zweiten Tag wollten wir eigentlich auf das angedeutete Insel-Paradies namens Lazy Beach. Leider waren die bereits ausgebucht, wir "mussten" also auf eine Nachbarinsel ausweichen: Bamboo Island mit den BimBamBoo Bungalows.





Auch keine schlechte Alternative, war fast sowas wie ein kleines Samoa-Revival.

Alle Bilder findet ihr hier.